Geschichte eines Unternehmens …

… und einer Technologie

1969

Die Firma noris-repro wird als Tiefdruckreproduktionsanstalt gegründet!

In einem eigenhändig umgebauten Kindergarten im Nürnberger Stadtteil Röthenbach befanden sich die ersten Geschäftsräume. Hauptsächlich wurden damals Kataloge und Anzeigen namhafter Versandhäuser und Verlage im Halbtonverfahren erstellt. Die Arbeitsabläufe waren so aufwendig, dass für die Produktion einer Katalog-Doppelseite schon mal zwei Wochen zu veranschlagen waren:

  • Vom Layout wurden Strichaufnahmen für den Text erstellt.
  • Aus Rotfolie schnitt man grafische Elemente und Bildbegrenzungen aus.
  • Von Farbdias wurden am Repro-Vergrößerer vier Farbauszüge und Spitzlichterdecker produziert.
  • Farbsätze retuschieren und Gamma anpassen, das waren weitere Arbeitsschritte.
  • Alle Texte, Tonfelder, Linien und Farbsätze mussten zusammenkopiert werden.
  • Schließlich wurden Halbtonpositive erstellt.

Alles wurde in Handarbeit in der Schale entwickelt!

1971

Die Sensation des Jahres war die erste Film-Entwicklungsmaschine und Reprokamera in den Räumen von noris-repro. Dieser technische Fortschritt bedeutete eine enorme Produktions- und Qualitätssteigerung.

1976

Unser uralter „Pismon“-Vergrößerer wurde durch den hochmodernen „Selectron-Reprovergrößerer“ ersetzt.

1981

Immer mehr Mitarbeiter und Maschinen beanspruchten immer mehr Platz: noris-Repro zieht um in die jetzigen Geschäftsräume in der Herriedener Straße. Dieses große Platzangebot wurde sogleich genutzt, um den ersten Halbtonscanner, einen „Linotype Hell DC300“, zu installieren.

1985

In diesem Jahr revolutionierte die „Tiefdruck-Offset-Konversion“ den Tiefdruck: Wir stellten vom Halbton- auf das Rasterverfahren um. Für diese neue Technik wurde unser Scanner durch einen neuen „Linotype-Hell-DC399er“ Scanner mit elektronischer Rasterung ersetzt.

1992

Die Revolution war perfekt! Die ersten – für uns geeigneten – Apple Macintosh kamen auf den Markt. Die ersten dieser Dinosaurier wurden gleich angeschafft. Es waren zwei „Quatra 950“ mit damals gigantischer 190-MB-Festplatte und 8 MB RAM. Wir erweiterten umgehend auf 160 MB Speicherkapazität. Und das Sahnehäubchen war die Schnittstelle „Colorpath“ zwischen Scanner und Mac. Als eine der ersten Firmen investierten wir in diese digitale Technik und unsere Kunden gaben uns Recht. Unser Kundenstamm erweiterte sich um Werbeagenturen und Offsetdruckereien.

1994

Wo man etwas eingibt, muss es auch wieder ausgegeben werden. Es wurde ein „Linotype“-Belichter für die Filmausgabe angeschafft. Vieles wurde modernisiert, Computer und Software auf den neuesten Stand gebracht. Im Tiefdruck setzte sich die Zylindergravur direkt vom Datenbestand durch.

1996

Zu diesem Zeitpunkt installierten wir die Unix Workstation „DaVinci“ – speziell für präzise Farbkorrekturen, Konvertierungen und tiefdruckspezifische Datenformate.

Im digitalen Zeitalter

Die technologische Entwicklung schreitet immer rasanter voran. Als auch die digitale Aufnahmetechnik einen Standard erreicht, der unseren Ansprüchen gerecht wird, werden die neuen Möglichkeiten nahezu grenzenlos.

2002

Die digitale Aufnahmetechnik erreicht eine Qualität, die uns nur so staunen lässt. Wir investieren wieder. Und zwar in eine Linhof-Fachkamera „4/16Shot, Lichttechnik von Hensel“ mit dem digitalen Rückteil „eyelike precision 16 Shot“ von JENOPTIK. Mit einer Auflösung von bis zu 8.000 × 5.344 Pixel – ohne Interpolation – erfüllt das Ergebnis auch unsere hohen Qualitätsansprüche. Außerdem können wir jetzt 130 Quadratmeter Studiofläche nutzen.

2005

Mit dem neuen, besonders leistungsstarken Laserdrucker sind nun auch hochwertige Kleinauflagen möglich.

2006

Mit der Davida-Datenbank auf unserem Medienserver erreicht unsere professionelle Archivierung ein außerordentliches Niveau.

2007

Der Drucker- und Schneideplotter ECO-Solventplotter ergänzt unsere technische Ausstattung perfekt!